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NPD-Kreisverbandes Main-Kinzig
Der Heimat treu!
Aktuelles
27.05.2010
Ein seltsames Geschichtsverständnis
Die deutsche Geschichte des letzten Jahrhunderts
wird in der heutigen Zeit in erster Linie auf die Zeit des
Nationalsozialismus beschränkt. Oft genug wurde von unserer Seite
angeprangert, dass deutsche Opfer in der heutigen Lesart der Geschichte kaum
eine Rolle spielen, egal wie tragisch ihr Leiden und oftmals auch Sterben
war. Auch dass in der Vergangenheit oftmals Verbrechen anderer Nationen den
Deutschen in die Schuhe geschoben wurden (z.B. das Massaker von Katyn) ist
nichts neues.
Hoch interessant war für mich ein Artikel, den
ich in der Weltnetzausgabe der BILD-Zeitung fand, und der durchaus ein
seltsames Geschichtsverständnis vermittelt.
Am 26. Mai dieses Jahres berichtete das besagte
Medium über ein tschechisches Filmdokument, dass den Mord an deutschen
Zivilisten belegt. So weit so gut und auch interessant. In der Einleitung
war zu lesen: "[...] zeigt jetzt eine umfassende Doku über die Morde an den
verhassten Besatzern von einst". Der Hauptartikel steht unter der
Überschrift "Dokumentation über den 2. Weltkrieg". Hier verdreht die
BILD-Zeitung wieder einmal die Tatsachen. Die Opfer der tschechischen
Vertreibung waren Zivilisten, die in ehemals Reichsdeutschen Gebieten (weite
Teile der damaligen Tschechoslowakei gehörten seit Jahrhunderten zum
Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und später zu Österreich) lebten.
Es handelte sich also keineswegs um Morde an den "verhassten Besatzern von
einst", sondern um Morde an unschuldigen Zivilisten, die aus ihrer Heimat
vertrieben wurden.
Auch die Überschrift "Dokumentation über den 2.
Weltkrieg" ist irreführend. Die Filmberichte stammen vom 10. Mai 1945, also
einem Zeitpunkt, an dem die deutsche Wehrmacht bereits kapituliert hatte. Es
handelte sich also nicht mehr um Maßnahmen, die im Krieg erfolgten, sondern
um willkürliche Racheakte an Unschuldigen. So sieht also die "Befreiung" des
deutschen Volkes aus.
Wir wollen an dieser Stelle nicht aufrechnen,
aber wir fordern einen würdigen Umgang mit den deutschen Opfern. Es ist
nicht hinnehmbar, dass deutsche Opfer zu Opfern zweiter Klasse degradiert
werden!
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