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des
NPD-Kreisverbandes Main-Kinzig
Der Heimat treu!
Aktuelles
13.03.2011
Sachbeschädigung in großem Stil
Biebergemünd/Lanzingen
Nachdem Aktivisten der Partei am Sonntag den
27.02.2011 die Gemeinde Biebergemünd mit ihrer Plakatwerbung versahen, wurde
kurzerhand im Ortsteil Lanzingen innerhalb einer Woche ein neues Bild
geschaffen.
Sämtliche Plakate in Lanzingen wurden von den
angebrachten Stellen entfernt und mit Einzelbuchstaben auf der Rückseite
versehen.
Anschließend wurden alle Plakate wieder an neuer
Stelle angebracht, wobei nun auf der weißen Rückseite der Spruch: „NPD? Nein
Danke!“ zu lesen war. Vermutlich waren die begeisterten Sprüher sich nicht
bewusst darüber, dass auch das Beschädigen der Rückseite eine Straftat ist.
Denn diese Rückseiten verwendet der Verband zusätzlich für andere Wahlkämpfe
oder Veranstaltungen, um diese dort mit eigenen Schriftzügen zu versehen.
Der Spitzenkandidat für das Gelnhäuser Stadtparlament und Kreisvorsitzende
der NPD im MKK Levien wörtlich: “Ich muss eingestehen, dass es sich hierbei
mal um eine „Tat“ handelt, die auch ich so noch nicht erlebt habe. Immerhin
spiegelt dies durchaus auch ein wenig Einfallsreichtum wieder. Nichts desto
trotz habe ich Anzeige bei der Polizei in Gelnhausen gegen Unbekannt
erstattet. Wie hierbei die Ergebnisse verlaufen, bleibt abzuwarten.“
Um dem mutwilligen Zerstören von Plakaten
vorzubeugen kündigte der Kreisvorstand an, an verschiedenen Stellen
Plakatwachen aufzustellen.
Zudem hat der Kreisverband durch die Aktion der
abgehängten Plakate einen Mitstreiter in Lanzingen gefunden, der die
Erlaubnis gab, in seinem Garten Wahlwerbung zu hängen, da sonst die Gefahr
des erneuten Abhängens besteht. Im privaten Garten jedoch ist bei einer
Entfernung nicht nur Wahlkampfbehinderung und Sachbeschädigung der Partei zu
beklagen, sondern auch Hausfriedensbruch des betroffenen Garteninhabers. Es
zeigt sich einmal mehr, wo die NPD agiert wird sie gesehen, anerkannt und
unterstützt.
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