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des
NPD-Kreisverbandes Main-Kinzig
Der Heimat treu!
Wahlkampf 2009
Im Gespräch mit Daniel Knebel
Am 02.04.2009 wurde durch die
Redaktion der NPD-Weltnetzzeigung "Main-Kinzig-Stimme" ein Interview mit
Daniel Knebel geführt, das wir, nachdem es in der letzten Ausgabe der MKS
erschienen ist, hier ebenfalls noch einmal veröffentlichen wollen.
MKS:
Herr Knebel, was bewegt Sie dazu für die NPD als Direktkandidat anzutreten?
Knebel:
Das hat mehrere Gründe. Zunächst bin ich regional und auch landesweit durch
verschiedene Aktionen und Kundgebungen bekannt. Das bringt einen gewissen
Wiedererkennungswert. Außerdem denke ich, dass die älteste Partei der
Jugend, und das ist die NPD, junge Kandidaten braucht um eine unserer großen
Zielgruppen zu erreichen. Hinzu kommt natürlich, dass ich mir der
politischen Verantwortung als Mitglied des Landesvorstandes bewusst bin und
mit gutem Beispiel voran gehen möchte.
MKS:
Im Gegensatz zu dem letzten Direktkandidaten sind Sie noch sehr jung.
Glauben Sie, dass das ein Vorteil ist?
Knebel:
Natürlich könnte man mir mangelnde Erfahrung nachsagen. Aber auch ich bin
bereits seit 10 Jahren in der Nationalen Bewegung aktiv. Im Großen und
Ganzen möchte ich behaupten, dass mein Alter eher ein Vorteil ist. Ich habe
insbesondere zu jüngeren Menschen in unserem Land einen engen Draht und sehr
viele Kontakte. Außerdem gehe ich davon aus, dass junge Wähler lieber einen
jungen Kandidaten wählen, als einen älteren.
MKS:
Was würden Sie einem Erstwähler sagen um ihn davon zu überzeugen NPD zu
wählen?
Knebel:
Ich würde ihm sagen, dass es bei dieser und den kommenden Wahlen nicht mehr
um links oder rechts geht, sondern um das Überleben unseres Volkes und
unserer Kultur. Denn wenn es so weiter geht, dann ist unser Volk in 20
Jahren ausgestorben und unsere Kultur vernichtet. Die NPD ist die einzige
Partei, welche sich dieser existentiellen Frage annimmt und versucht den
drohenden Untergang unseres Volkes abzuwenden
MKS:
Die Etablierten haben im Gegensatz zur NPD eine gut gefüllte Wahlkampfkasse
und die Medien auf ihrer Seite. Wie wird/will sich die NPD gegenüber dieser
„Übermacht“ durchsetzen?
Knebel:
Natürlich ist es schwierig dieser geballten Macht entgegenzutreten. Doch wir
haben den Idealismus um einen effektiven Wahlkampf zu führen. Wir werden uns
durch verschiedene Aktionen wie Infotische, Verteilaktionen und nicht
zuletzt durch das Weltnetz als glaubwürdige Alternative zu den sogenannten
etablierten Parteien präsentieren.
MKS:
Wie stark schätzen Sie in Ihrem Wahlkreis die Konkurrenz der Republikaner
ein?
Knebel:
Für mich sind die Republikaner keine Konkurrenz. Während wir bei den letzten
Landtagswahlen unsere Ergebnisse aus dem letzten Jahr bestätigen konnten,
haben die Republikaner eine herbe Niederlage einstecken müssen. Mit ihrem
derzeitigen Kurs haben sich die Republikaner aus der Nationalen Bewegung
endgültig verabschiedet. Das gilt für ihren politischen Kurs ebenso wie für
ihren Abgrenzungskurs gegenüber der NPD und unserem Bündnispartner der DVU.
MKS:
Wie sieht Ihre Wahlkampfstrategie aus?
Knebel:
Wie gesagt: wir werden Infotische und Verteilaktionen durchführen. Weiter
bauen wir auf das Medium Weltnetz sowie Aktionen durch den Landesverband.
Ich vertraue hierbei auf die Unterstützung aller Mitglieder unseres
Kreisverbandes sowie durch verschiedene freie Kräfte.
MKS:
Woran liegt Ihrer Meinung nach die seit Jahren sinkende Wahlbeteiligung?
Knebel:
Die Menschen in unserem Land sind zunehmend unzufrieden. Sie haben Angst vor
Arbeitslosigkeit, Armut und so weiter. Sie bekamen Jahr für Jahr Versprechen
gemacht, die dann nicht gehalten wurden. Leider konnten wir als
Nationaldemokraten diese Unzufriedenheit in den letzten Jahren noch nicht
nutzen. Doch ich bin mir sicher, dass sich die Unzufriedenheit im Volk bald
die Bahn bricht und immer mehr Menschen erkennen, dass wir die einzige
Alternative sind.
MKS:
Glauben Sie, dass speziell die NPD Nichtwähler an die Urne locken kann?
Knebel:
Wie gesagt, bisher konnte sich die Unzufriedenheit noch nicht ihre Bahn
brechen. Aber Ich bin zuversichtlich, dass durch die aktuelle
Wirtschaftslage und dem sozialen Abstieg vieler Menschen in unserem Land
einige Nichtwähler mobilisiert werden, die festgestellt haben, dass die NPD
für ein sozial gerechtes Deutschland steht.
MKS:
Die Kanzlerin lehnt Volksabstimmungen in Bezug auf die Europapolitik
kategorisch ab. Ihre Begründung ist, dass Volksabstimmungen anfällig gegen
Populisten sind. Wie stehen Sie dazu?
Knebel:
Das ist Unsinn. Die Deutschen sind mündige Bürger, die selbst bestimmen
sollten, wohin die politische Reise geht. Frau Merkel hat kein Recht dazu
dem Volk seine Beurteilungskraft abzusprechen. Was kommt als nächstes? Die
Abschaffung von Wahlen? Wir als Nationaldemokraten stehen ganz klar für
Volksabstimmungen. Das ist auch in unseren Programmen festgeschrieben.
MKS:
Während die sog. Etablierten Parteien immer mehr Austritte verzeichnen,
verbucht die NPD im Main-Kinig-Kreis Neuzugänge. Woran könnte das liegen?
Knebel:
Die Bürger, vor allem die Jüngeren, erkennen immer mehr, dass wir eine
Alternative zu den übrigen Parteien sind. Sie sehen in uns das was wir sind,
und nicht das, was die Medien aus uns machen.
MKS:
Insbesondere in der Sozialpolitik vertreten NPD und die Linke ähnliche
Standpunkte, z.B. HartzIV. Worin unterscheiden sich die Parteien
grundlegend?
Knebel:
Die Linke steht für grenzenlose Zuwanderung in unsere Heimat. Wir wollen ein
besseres Deutschland für die Deutschen und nicht für die ganze Welt!
Außerdem sind wir wirklich sozial und nicht nur zum Schein. So stimmten
beispielsweise die Abgeordneten im sächsischen Landtag für eine
Diätenerhöhung, die NPD nicht.
MKS:
Die Wirtschaftskrise hat Deutschland und die Welt fest im Griff. Wie
beurteilen Sie das bisherige Handeln der Regierung auf diesem Gebiet und wo
liegen die Fehler?
Knebel:
Die Regierung unterstützt zu sehr die Großkonzerne und Banken. Bürger und
Mittelstand kommen zu kurz. Außerdem wird das Übel nicht bei der Wurzel
gepackt.
MKS:
Was muss geschehen, damit Deutschland aus der Krise kommt und wie lässt sich
eine ähnliche Situation vermeiden?
Knebel:
Um solch eine Krise künftig vermeiden zu können, müssen deutsche Unternehmen
vor einen Ausverkauf an ausländische Konzerne geschützt werden. Die Banken
müssen schärfer kontrolliert werden und wir benötigen eine nationale
Arbeitsmarktpolitik. Das Volkswohl muss klar vor dem Profit stehen!
MKS:
Wie werden die Mehrheitsverhältnisse im neuen Bundestag aussehen?
Knebel:
Natürlich bin ich kein Hellseher und Prognosen sind, vor allem so weit vor
der Wahl, eine unsichere Angelegenheit, aber ich gehe von einer
Schwarz-Gelben Mehrheit aus.
MKS:
Was bedeutet das für Deutschland?
Knebel:
Es wird sich nicht viel ändern, egal, wer am Ende das Sagen hat.
Insbesondere die großen Parteien unterscheiden sich ohnehin kaum noch. Wir
werden also weiter auf der Stelle treten.
MKS:
Wie viel Prozent wird die NPD in Ihrem Kreis und im Bund gesamt erreichen?
Knebel:
Ich gehe hier im Kreis von 3 bis 4% aus. Auf Bundesebene hoffe ich auf 4% +
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MKS: Wir bedanken uns
für das Gespräch und wünschen Ihnen für die Wahl viel Erfolg.
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