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Historisches Lexikon |
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Germanen Der Begriff „Germanen“ wurde von den Römern geprägt. Für sie waren alle Angehörigen der Stämme rechts des Rheins Germanen und damit Barbaren. Tatsächlich gehörten viele verschiedene Stämme zu den Germanen. Die bedeutendsten Stämme waren: Marser, Cherusker, Chatten, Brukterer, Ubier und Tenkterer. Bereits vor der Zeitwende verbreiteten die germanischen Stämme der Kimbern und Teutonen Angst und Schrecken im Römischen Reich. Aus den germanischen Stämmen bildeten sich im Laufe der Zeit die „deutschen“ Stämme wie z.B. Sachsen, Thüringer usw. Waren zur Zeitwende Rhein (niedergermanischer Limes) und Alpen die Grenze zwischen Rom und Germanien, bauten die Römer im 2. und 3. Jh. n. Chr. den Obergermanischen Limes. Er war ein Grenzwall von über 500 Kilometern Länge und war durch Kastelle geschützt. Er reichte vom heutigen Rheinland-Pfalz über Hessen und Baden-Württemberg bis nach Bayern und endete an der Donau. Schriftliche Überlieferungen über die „alten“ Germanen gibt es nicht, da sie nur die Runenschrift kannten. Diese wurde jedoch nicht zum Aufzeichnen von Begebenheiten benutzt. Die Germanen waren ein Volk von Bauern. Sie trotzten dem Urwald Felder ab und bauten Getreide an. Sie verstanden sich auch bereits auf die Viehzucht. Es gab jedoch auch schon Handwerksberufe wie Tischler, Schmiede und so weiter.
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